Bildungs-Management

 

Fehler bringen nichts Gutes, außer man lernt aus ihnen!

Gerade am Anfang einer Karriere als Freiberufler kann es mitunter vorkommen, dass Aufträge und Projekte nur sehr spärlich und mühevoll an Land zu ziehen sind. Mögliche Kunden sind schwer zu finden und erweisen sich oft als harte Nüsse, wenn es um Verhandlungen und die eigentliche Ausführung eines mühsam erkämpften Projekts geht. Umso ärgerlicher ist es, wenn dieses durch vermeidbare Fehler beeinträchtigt oder gefährdet wird. Negative Konsequenzen können sein:

  • Beeinträchtigung des Projektverlaufs bis hin zu dessen Abbruch
  • finanzielle und zeitliche Misswirtschaft
  • erfolglose Akquisitionsbemühungen und Kundensuche
  • emotionale sowie wirtschaftliche Belastung durch mangelnde Erfolge und ergebnislose Investitionen

Nachfolgend haben wir im Überblick fünf gängige Fehler zusammengestellt, die hin und wieder sowohl frisch gebackenen wie auch routinierten Freelancern unterlaufen und deren Erfolg nicht nur kurz- sondern auch mittel- und langfristig beeinträchtigen können. Wer die angesprochenen Fehler vermeidet, erhöht die Chance auf persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg sowie eine erfüllte Ausübung seiner Tätigkeit um ein Vielfaches.

Ineffizientes Selbst-Marketing:

Eine eigene Website zu erstellen, sich bei Business-Netzwerken zu registrieren, Visitenkarten drucken zu lassen – all das sind sinnvolle und wichtige Schritte. Doch damit ist es nicht getan! Eine Website muss optimiert und gepflegt, Profile regelmäßig mit frischem Content gefüttert und Visitenkarten verteilt werden. Zusätzlich kann man Einträge in Branchenverzeichnisse sowie Presse- und Projektportale nutzen, um sich selbst zu präsentieren und die eigene Reichweite auszubauen. Eine aussagekräftige Pressemappe samt Referenzen, Arbeitsproben & Co. sollte ebenfalls zum eigenen Vermarktungsportfolio zählen, ebenso wie auf themenrelevanten Blogs und bei Veranstaltungen vertreten zu sein.

Sich unter Wert verkaufen:

Von “Dumping-Preisen”, die dem Ausbooten der Konkurrenz dienen sollen, ist ausdrücklich abzuraten! Zu groß ist das Risiko, am Ende selbst draufzuzahlen. Doch zugegeben: Den eigenen Stundensatz so zu bemessen, dass er einerseits konkurrenzfähig ist und andererseits neben reinem Umsatz auch einen Gewinn abwirft, ist ebenfalls gar nicht so leicht. Ein Blick auf aktuelle Marktdaten und Preise der Konkurrenz kann sich als sehr nützlich erweisen. Zudem sollte man sich je nach Art und Umfang des Projekts im Vorfeld zwischen zwei Optionen entscheiden:

  • Stundensatzbasierte Abrechnung
  • Festpreis für die Leistungserbringung

Grundsätzlich empfiehlt sich ein Festpreis dann, wenn der Auftrag in erster Linie Ihr professionelles Know-How erfordert und nicht unbedingt zeitintensiv ist. Für Aufträge, deren zeitliche Ausdehnung nicht absehbar ist und bei der mit einer Erhöhung der eigenen Stundenzahl zu rechnen ist, kann sich umgekehrt die Stundensatz-Variante bezahlt machen. Nicht zuletzt lassen sich so mögliche Verhandlungen oder gar Streitigkeiten bezüglich eines möglichen Aufschlags auf einen zuvor vereinbarten Festpreis umgehen.

Sich verzetteln:

Prioritäten zu setzen, ist das A und O, wenn es darum geht, Privat- und Berufsleben im richtigen Verhältnis zu halten und/oder mehrere Aufträge und Tasks unter einen Hut zu bringen. Kein Kunde sollte Sie und Ihre Zeit absolut vereinnahmen können. Getreu dem Prinzip „the show must go on“ dürfen auch die begleitenden Tätigkeiten wie Akquisition, Networking und Buchhaltung nicht zu kurz kommen, denn auch nach dem aktuellen Projekt wollen Sie bestimmt weitere Aufträge an Land ziehen. Im seltensten Fall ist es ein einziger Auftraggeber, der Ihnen Ihr Auskommen mittel- bis langfristig sichert.

Es geht daher stets darum, alle Kunden gleichermaßen zufriedenzustellen. Dass dabei einige Projekte mehr Zeit in Anspruch nehmen als andere, mag naturbedingt sein. Doch liegt es in Ihren Händen, sicherzustellen, dass in jedes die erforderliche Aufmerksamkeit und Energie investiert wird. Keinesfalls weniger, aber eben auch nicht mehr bzw. zu viel!

Nicht(s) ablehnen können

Mit dem soeben angesprochenen Phänomen geht das Problem einher, dass man häufig nicht „Nein“ sagen kann bzw. will. Dies gilt sowohl für die Annahme neuer Aufträge als auch für Gefälligkeiten und zusätzliche Aufgaben im Kontext bereits laufender Projekte. Die Gefahr, eine günstige und lukrative Einnahmequelle verstreichen zu lassen, erscheint einfach zu groß und die Gelegenheit selbst zu verlockend.

Spitzenengagement

in allen Ehren, doch Vorsicht: Einen Auftrag nicht anzunehmen verursacht in der Regel weniger Schaden, als aufgrund mangelnder Zeit und Energie ein Projekt zu verpatzen oder gar unter dem Stress gesundheitlich leiden zu müssen. In solchen Fällen bleibt immer etwas Negatives an Ihnen hängen, wohingegen sich ein potenzieller Interessent im Falle einer Absage im schlimmsten Fall anderweitig orientieren wird. Ein abgewiesener Kunde kommt vielleicht irgendwann wieder, ein unzufriedener oder im Sich gelassener hingegen ganz bestimmt nicht!

Mangelnde Initiative beim Nachfassen & Nachbesprechen!

Viele Kunden melden sich nicht gleich oder möglicherweise auch gar nicht mehr, nachdem man ihnen ein Angebot geschickt hat. Statt die Sache im Sande verlaufen zu lassen, sollte man in jedem Fall nachfassen und die Reaktion des Kunden auf das Angebot ermitteln. Außerdem sollte man sich nach positiv verlaufenen Projekten unbedingt um greifbares Feedback oder gar eine Empfehlung bemühen. Ob es nun um ein vorgelegtes Angebot oder um eine positive Referenz geht: Es lohnt sich, am Ball zu bleiben

 

 Organisatorisches

Wir freuen uns, dass Sie sich entschlossen haben, ein Profi-Training bei der anthares GmbH zu besuchen. Das Training wird von einen qualifizierten Referenten geleitet. Sie werden einen kompetenten, international bekannten Experten zu Ihrem Thema erleben und von dem Gehörten und Erlernten sehr viel in die Praxis umsetzen können. 

 

Die entsprechende Agenda  erhalten Sie mit Ihren Anmeldungsunterlagen Die Kurssprache ist in Hamburg, Köln, Wien und Zürich Deutsch. Die elektronischen Trainingsunterlagen und auch die Zertifizierung können in der englischen Sprache sein. Die Kurs- und Zertifizierungsgebühr (optional) entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.

  

Bitte lassen Sie uns wissen, wenn Sie besondere Wünsche bei Ihrer Verpflegung haben. Wir möchten, dass Sie sich auch persönlich bei uns gut aufgehoben fühlen.

  

Bei Hotelbuchungen sind wir Ihnen gern behilflich. Lassen Sie uns Ihre Wünsche wissen, wir buchen das Hotel gern für Sie auf Ihre Kosten. Die Art und die Kosten der An- und Abreise bestimmen Sie selbst und tragen auch die Kosten.

 

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